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Tag 3 – Kopenhagen-Stockholm (16.07.2012)

Die Nacht war wieder mal viel zu kurz…

Da wir heute 700 km vor uns hatten, sind wir früh aufgestanden, packten unser Zeug und gingen direkt zum Frühstück.

Danach stand wieder Auto-Tetris an!

IMG_1789Wir tankten noch schnell voll und schon waren wir auf dem Weg. Direkt hinter Kopenhagen über die Autobahn Richtung Schweden fuhren wir in den Öresund-Tunnel ein, der auf der anderen Seite in die gleichnamige Brücke übergeht. Es war gigantisch! Aus dem Tunnel führte die Autobahn in einer leichten Linkskurve direkt auf die Brücke und der Erste, der beiden 206 Meter hohen Pfeiler tauchte vor uns auf. Die Fahrbahn liegt 54 Meter über dem Meer.

IMG_1816Unter uns kreuzten Fähren durch eine festgelegte Strecke zwischen den Betonsockeln der Brücke. Die beiden Pylonen schienen fast bis in die Wolken zu reichen, es war atemberaubend! In der Mitte der beiden Pfeiler überquerten wir die Grenze zwischen Dänemark und Schweden und ein kleines, blaues EU-Schild wies uns unscheinbar darauf hin.

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Keine 20 km weiter passierten wir die erste schwedische Radarkontrolle, aber auf Grund unseres Tempomats gab es keinen Anlass zur Sorge. Ich liebe diesen Kerl (also den Tempomat)! Außderdem kamen wir an unserem ersten ECHTEN Elch-Warn-Schild vorbei, wie man sie bei uns überall kaufen kann (die dreieckigen, gelben mit schwarzem Rand und einem schwarzen Elch im Profil drauf!!)!

 

Wie ein graues Band zieht sich die E4 (europäische Autobahn) durch das Land, eingebettet in ein scheinbar unendliches Meer aus Wäldern. Kilometer um Kilometer spulten wir ab, weiter Richtung Stockholm. Da in Schweden eine maximale Geschwindigkeit von 120 km/h erlaubt ist, übergaben wir die Kontrolle an unseren Freund, den Tempomat und für 400 km bestand unsere einzige Aufgabe darin, ab und zu zu blinken, zu überholen oder den Scheibenwischer einzuschalten, falls es mal wieder zu regnen begonnen hat. Hört sich irgendwie eintönig an, und Gott ist mein Zeuge, das war es auch!

Weil es so langweilig war, wechselten wir uns auch ständig mit dem Fahren ab…

Ungefähr 60 km vor der Stadt begann der Großraum Stockholm. Gewerbegebiete und Einkaufszentren reihten sich die E4 entlang aneinander. Als wir die inneren Gebiete der Stadt erreichten, begriffen wir erst einmal das Ausmaß dieser gigantischen Metropole. Von weitem konnte man den historischen Stadtkern sehen, etliche Kirchen reckten ihre Türme in die Höhe. Unser Hotel lag etwas außerhalb des Zentrums, war eher business-mäßig angehaucht, aber modern, funktionell und sauber. Außerdem war es das letzte echte Bett für die nächste Zeit, denn die nächste Nacht war für den erste Campingplatz oder sogar das erste Wild-Campen reserviert! (Freut euch auf den Bericht von morgen, ich bin gespannt wie’s wird!!!)

Unsere letzte Amtshandlung für heute bestand darin, mit dem Zug ins Zentrum zu fahren und was zu essen. Köttbullar! Wie bei IKEA, bloß echt!

Den haben wir übrigens auch gesehen, einen echten schwedischen IKEA… In Schweden… Der Hammer!

Da wir zu müde für weitere Aktivitäten waren und es auch schon zu spät war, verschoben wir alle anderen geplanten Sachen auf morgen, fuhren heim, gingen unter die Dusche und ab ins Bett…

Übrigens, es ist jetzt 23:00h und noch richtig hell! Es wird mit jedem Kilometer nördlicher immer länger hell bleiben, das ist wirklich faszinierend!

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