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Unser Reisemobil

Dachträger, Markise & Co.

Die letzten zwei Tage standen ganz im Zeichen von Um- und Anbauten.

Vorgestern (Dienstag) waren wir bei Mehari in Darmstadt und haben uns einen neuen Dachträger von Frontrunner gegönnt. Da dieser modular ist, dachten wir, können wir ihn so zurecht schneiden, dass er trotz Minicamp noch auf unser Dach passen würde.

IMG-20160603-WA0007Wir maßen also unsere gewünschte Länge ab und kürzten die Seitenteile. Es passte. Dann machte sich Tim daran, den kompletten Dachhimmel im Hilux zu entfernen. Dieser musste runter damit wir die Halter für den Träger durchschrauben konnten. Um den Dachhimmel zu entfernen, müssen alle Innenverkleidungen, die Sonnenblenden, der Spiegel, die Gurte und was sonst noch alles so dran hängt ab. Aber mit ein klein wenig Aufwand funktionierte es ganz gut.

DSC_0428Nun begann Tim den Halter anzupassen. 2 Löcher konnten wir von unserem alten Dachträger verwenden, ein drittes mussten wir selbst durch das Autodach bohren. Komisches Gefühl aber auch das klappte problemlos.

Immer wieder nieselte es zwischenzeitlich und das ging uns schon ganz schön auf die Nerven. Und andauernd kam ein anderer Nachbar vorbei um zu schauen, was da so vor sich ging. Am Anfang ist das ja noch ganz lustig aber irgendwann nervt es schon, jedes Mal die selben Fragen „Kann man darin schlafen?“ „Was habt ihr damit vor?“ „Habt ihr das selbst gemacht?“ und jedes Mal muss man die Arbeit unterbrechen und kommt immer ein bisschen mehr ins Hintertreffen.

Aber zurück zum Träger. Die Plattform musste mit den Füßen verbunden werden, was bei einem Fahrzeug unserer Größenordnung schon eine Herausforderung war. Trotz unserer eigenen über einsachzig! Drangehalten… Passt nicht… Vermessen… Zum erneuten Versuch kamen wir nicht, denn es begann wie aus Eimern zu schütten und wir entschieden uns, nochmal der Firma Würth einen Besuch abzustatten, schnell was einzukaufen und dann weiterzumachen, mit der Hoffnung auf besseres Wetter…

IMG-20160603-WA0010Aber es wurde nicht besser… Im strömenden Regen verlangte uns der Dachträger nun all unsere Reserven ab. Wir versuchten den Träger auf die Halter zu schrauben was einfach nicht funktionieren wollte. Es war alles so eng, dass man dafür Kinderhände benötigt hätte um an die Schrauben zu kommen.

Nach weiteren 3 Stunden und batschnass waren wir endlich fertig. Wieder ein Tag an dem wir eigentlich nichts geschafft haben. Wir waren mittlerweile schon zwei Tage im Verzug.

Erst der Dienstag wo wir nur in der Weltgeschichte rumgefahren sind und nun ein Tag, an dem wir nichts anderes gemacht haben als einen Dachträger zu installieren… Übrigens gibt Frontrunner 1,5 Stunden Einbauzeit an. Irgendwie scheinen die eine andere Zeitrechnung zu haben.

IMG-20160603-WA0009Nachdem es mittlerweile 8 Uhr war und wir ja eigentlich nichts gearbeitet haben, entschieden wir uns zumindest noch mit dem Dämmen der Ladefläche anzufangen.

Es war ein angenehmes Arbeiten im Trockenen mit Dach über dem Kopf und es lief erstaunlich gut, so dass der Tag zumindest noch ein halbwegs positives Ende nahm.

Völlig fertig fielen wir ins Bett.

Heute früh hatten wir noch einen Termin, der nichts mit Auto zu tun hatte. Eigentlich wollten wir uns beeilen, so dass wir früh genug wieder zuhause sind aber hat natürlich nicht geklappt. Erst um halb 4 waren wir zuhause und somit hatten wir auch diesen Tag eigentlich schon abgeschrieben.

IMG-20160603-WA0004IMG-20160603-WA0003Wir wollten aber zumindest noch die Markise anbringen.

Wir maßen ganz genau aus, wo die Markise hin sollte bohrten die Löcher ins Minicamp, fixierten die Schrauben von der Rückseite und fertig. Nicht mal eine Stunde!!! Wir waren so voller neuem Elan (und es regnete nicht!!!!), dass wir beschlossen die Airline-Schienen heute noch aufs Dach zu schrauben.

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IMG-20160603-WA0001Tim kletterte also hoch, maß aus, bohrte die Löcher und ich schraubte die Schrauben von Innen fest. Da das Minicamp dafür natürlich zu sein musste, schraubte ich 20 Schrauben in gebückter Haltung fest (wie gesagt, über einsachzig!). Außer dass mir der Rücken weh tat wie die Hölle hat auch das recht gut geklappt und somit machten wir um 9 Uhr von oben bis unten verschmiert mit Sikaflex aber zufrieden Feierabend.

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