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Tag 13 – Addo Nationalpark (11.03.2011)

Der heutige Tag begann wie der gestrige: Gewitter und Regen…

Heute stand auf dem Tagesplan den Addo Nationalpark erneut zu besuchen, diesmal aber mit unserem eigenen Auto und ohne Führer.

Das ist das schöne an Nationalparks in Afrika: Man kann sie mit seinem eigenen Auto völlig selbstständig befahren und trotzdem allen Tieren begegnen, die der Park beheimaten. Natürlich nur, wenn man Glück hat.

Aber erst mal muss das Wetter mitspielen.

Nach dem Frühstück fuhren wir zunächst mal in einen nahen Supermarkt. Wobei nahe etwas übertrieben ist…

Der nächstgelegene Supermarkt war 20 km entfernt.

Wir stockten unsere Reserven auf und machten uns zurück zu unserem Guesthouse, umziehen und Auto beladen.

Neben meiner kompletten Ausrüstung nahmen wir Sonnencreme (für den Fall, dass irgendwann die Sonne nochmal auftauchen sollte!), Wasser, Lebensmittel,… ach, was zähl ich das auf, interessiert doch eh nicht… Alles halt, was man so brachen konnte, fertig!

Und los gings!

Nach einer guten halben Stunde erreichten wir den Park, bezahlten am Eingangsportal und machten uns zuerst an die Route, die wir gestern mit Malcom gefahren waren. Aber nach ca. fünf Minuten hatten wir uns verfahren und nahmen unsere eigene Route auf.

Day13_Addo_2Schon fast wie gewohnt, trafen wir unseren ersten tierischen Freund, eine Schildkröte. Sie trank gerade aus einer seichten Pfütze, was ich natürlich sofort auf Speicherkarte bannen musste.

IMG_4043Auf unserem weiteren Weg trafen wir wieder Elefanten, die sich zu den Wasserlöchern aufmachten. Denn, wer hätte es gedacht, die Sonne kam raus und brannte heiß auf den Park herab. Rapide stiegen die Temperaturen, sowohl außerhalb als auch im Auto. Komplett geöffnete Fenster verschafften Abhilfe, was im Nachhinein wahrscheinlich nicht die beste Idee war… Aber dazu später mehr.

Fast zwei Stunden durchkreuzten wir den Park bis uns der Hunger übermannte. Ich weiß, wir hatten Essen dabei, aber die Burger im Basiscamp waren einfach zu verlockend…

Also zurück zum Haupttor, wo wir merkten, dass wir (Sarah!) den Passierschein verloren hatten. Raus war ganz einfach, aber nach dem Essen wieder rein zukommen nicht so ganz.

Beim Eingang wurden wir wieder zur Rezeption geschickt, einen neuen Schein holen… Die Info schickte uns zum Eingang, mit der Aussage, er solle sie anrufen und sie würden alles telefonisch klären. Der Posten am Eingang wollte aber nicht anrufen (wahrscheinlich war er einfach zu faul!), also zurück zur Info… Die, langsam schon genervt, funkten den Posten an, machten ihn ein bisschen rund und sagten uns, wir können passieren. Am Eingang wieder öffnete der Posten zähneknirschend die Schranke und mit einem Grinsen auf den Lippen passierten wir das Tor! Penner!!

Egal, weiter geht’s!

IMG_3979Wir durchstreiften den gesamten Nachmittag den Park, trafen unter anderem auf Zebras, Elefanten, Dung-Beetles (Mistkäfer oder Scarabäus), Strauße und Kudus.

IMG_3965Der Nationalpark hat eine Größe von 148 Quadratkilometer, also gewaltige Dimensionen, die man so auf dem Plan kaum befreien kann. Wir sind wirklich den ganzen Tag rumgefahren, ohne eine Straße doppelt befahren zu sein. Da manche Teilen des Parks auf Plateaus liegen, kann man von dort das Ausmaß des Gebietes erahnen Es ist der Wahnsinn!

Die Sonne war am untergehen, als wir eines der südlichen Tore des Parks erreichten und es passierten. Kaputt von den ganzem Tag rumtuckern, da im Park 40 km/h Maximalgeschwindigkeit erlaubt ist, hielten wir nach Passieren des Tores, um uns mal die Beine zu vertreten. Im Park ist Aussteigen verboten! (Hat mich aber nicht abgehalten und so sind welche meiner besten Bilder entstanden!)

Wir stiegen als aus, liefen ums Auto und beim wieder Einsteigen der Schock!

Die ganze Karre war verdreckt! Von Innen! Wenn man so drinnen saß, fiel das gar nicht auf, aber jetzt, beim wieder Einsteigen schon! Ein dicke Staubschicht hatte sich über den kompletten Innenraum gelegt. Alles was wir dabei hatten war verstaubt. Selbst wir, als wir uns abklopften, stand in einer Staubwolke. Das kommt davon, wenn man den ganzen Tag mit offenen Scheiben fährt… Verdammt, da wird sich die Mietwagenfirma ein weiteres Mal freuen!

Glücklich aber tot müde fuhren wir ins Guesthouse zurück.

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