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Tag 18 – Toronto (07.09.2010)

Zu Beginn dieses Tages stand es auf dem Plan, unseren Mietwagen zurück zum Flughafen zu fahren. Des Weiteren wollten mein Dad und ich uns das Royal Ontario Museum in Downtown ansehen.

Sarah wollte wieder nicht mit, also war es wieder eine Männertour!

Erste Station, der Flughafen…

Wir fuhren mit zwei Autos los, dem Leihwagen und dem Pontiac meines Großonkels, damit wir dann weiter in die Stadt und ins Museum kamen. Zum Fughafen war kein Problem, der Highway war frei, wir fanden den Schalter in der Tiefgarage des Airport auf Anhieb und brachten das Auto einem der dort wartenden Angestellten, der es schnell checkte, uns den Stempel verpasste und wir wieder losziehen konnten.

Nächster Stop, Museum.

Das Royal Ontario Museum ist ein riesiger, fünfstöckiger Bau, der im Jahre 2007 von dem Stararchitekten Daniel Libeskind renoviert wurde. Der Architekt verpasste dem eh schon gewaltigen Gebäude eine futuristisch aussehende Kristallform, die bis aus dem Bau und darüber hinausragt. Es war ein gigantischer Anblick der sich noch verstärkte, als wir das ROM betraten. Im kompetten Untergeschoß war eine Sonderausstellung eingerichtet worden, die „Terrakotta Army“, eine Sammlung alter chinesischer Artefakte, Figuren und, wie der Name schon sagt, Ton-Kriegern. Es war sehr interessant, die vielen großen und kleinen Exponaten zu betrachten, die Ton-Krieger mit ihren Waffen wirkten wie echt, es gab sogar ein ganzes Wagengespann aufsTon.

Die nächsten Stockwerkte beherbergten unter anderem Mode aus damaliger und heutiger Zeit, eine Abteilung über die First-People Kanadas, mit ihren Kanus, Waffen, Zelten und Gepflogenheiten.

Ein großes Highlite war die Tierabteilung, in denen man ausgestopfte Vögel aller Art, Fische, Haie, Bären, Insekten, und viele weitere Tiere und Tierarten in Originalgröße bestaunen kann

Im hinteren Teil war eine nachgebildete Höhle angelegt, in der ausgetopfte Fledermäuse ausgestellt waren und die mit Licht und Toneffekten die Illusion einer echten Höhle komplettierte. Es war wirklich atemberaubend interessant!

Besonders hat mich der Zweite Stock fasziniert, in dem die Dinosaurier-Abteilung untergebracht war. Als bekennender Dino-Fan ging mir das Herz auf, als ich die riesigen Skelette der Tiere sah, die sich teilweise über zwei oder sogar drei Räume erstreckten. Man fühlte sich echt winzig im Vergleich zu dem Skelett eines Tyrannosaurus Rex, der wie im Lauf eingefroren präsentiert wurde und mit weit geöffneten Kiefern auf einen herab sah. Die vielleicht zwanzig Meter hohe Decke war bedeckt mit Exponaten von Flugsauriern, die wie Geier ihre Kreise am Himmel zuziehen schienen. Ich hätte stundenlang dort verweilen und die vielen unterschiedlichen Dinosaurier betrachten können…

Leider war meine Konzentration nach all den Eindrücken und dem Erlebten etwas verloren gegangen, aber es ging nicht nur mir so. Mein Dad lief auch nur noch an der Exponaten und Schaukästen vorbei, ohne wirklich den Inhalt erfassen zukönnen.

Wir kamen zu dem Schluss, ein Museum dieser Größe und eines solchen Umfangs müsste man in zwei oder drei Tagen besuchen, wofür wir aber leider keine Zeit mehr hatten.

Aber das, was wir gesehen hatten, war gigantisch!

Wir verließen also nach fünf Stunden den furistischen, absolut überwältigenden Bau und fuhren nach Hause.

Dort angekommen beschlossen wir, noch einmal zu dem All-You-Can Eat-Chinesen zugehen.

Schnell noch der Verwandschaft bescheid gesagt, kurz geduscht, umgezogen und los gings zum schlemmen!

Diesmal mit Bedacht…

Gott ist mein Zeuge, bestimmt nicht!

Ich haute rein, was das Zeug hielt und nach acht prallgefüllten Tellern, wusste ich, warum ich mit Bedacht gesagt habe. Ich war bis zum Bersten gefüllt, mir war schlecht und ich konnte kaum noch grade sitzen…

Aber wiedermal sagte ich mir: Es hatte sich gelohnt!!!

ICH LIEBE DIESEN LADEN!!!

Auf dem Heimweg hielten wir noch kurz bei einem 24-Stunden-Supermarkt, um noch ein paar Kleinigkeiten für das morgige Frühstück zu besorgen.

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