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Tag 13 – Toronto (02.09.2010)

Es war der Zweite September, Sarahs Geburtstag!

Ihr einzigster Wunsch: Ausschlafen!!!

Und er wurde Ihr erfüllt, was auch mir zugute kam!

Wenigstens so halb, denn in einem Haus, dass zu dreiviertel aus Holz besteht und man jedes Wort aus dem Nachbarzimmer hören kann, ist Ausschlafen eine Glückssache. Aber jeder hat sich so leise wie möglich verhalten und als wir aufstanden, war das Frühstück schon serviert.

Mit einem Geburtstagsständchen wurde der Tag eingeläutet.

Nach der Lagebesprechung, in der Sarah das letzte Wort hatte, wurde von unserem ursprünglichen Plan, Downtown zu erkunden, abgesehen und wir beschlossen eine Shoppingtour in ein Einkaufzentrum zu machen.

Der Parkplatz des Centers ließ die Größe dieser Mall schon erahnen. Wir parkten unser Auto auf dem Parkplatz, der mit etwa zehntausend Stellplätzen bestückt war und betraten das Shoppingcenter durch einen Seiteneingang. Vor uns bot sich ein Bild, das jede unserer Vorestllungen übertraf. Das Center hatte ungefähr die Größe von Berlin mit Vororten, geschätzte eintausend Geschäfte säumten die marmornen Gänge, die so lang waren, dass man kaum bis ans Ende sehen konnte. Auf zwei Etagen wurde alles an Waren angeboten, was man sich vorstellen kann. Kleidung, Elektronik, FastFood, Pafüm… Alles!

Wir erkundeten die nähere Umgebung machten einen Treffpunkt und eine Uhrzeit aus und jeder suchte sich das, was ihn interessierte. Sarah und ich schländerten die Passagen entlang, gingen in das ein oder andere Geschäft (meistens Schuhgeschäfte) und genossen die Vielfalt und Auswahl der riesigen Mall. Die Zeit verging wie im Flug und wir trafen uns alle wieder am vereinbarten Treffpunkt, wohl wissend, dass wir wahrscheinlich gerademal die Hälfte des gesamten Centers gesehen hatten. Also nächste Runde, diesmal mit einem größeren Zeitfenster! Ich glaube, wir gingen (nicht übertrieben!) an zweihunderten Geschäften vorbei!

Im Nachhinein erfuhr ich, dass die Mall den Ruf hat, alles zu haben, was man für Geld auf dieser Welt kaufen könnte. Ich glaube, das ist wahr!

Am Nachmittag, nachdem jeder bekommen hatte, was er wollte oder suchte fuhren wir wieder Heim.

Halt, nicht jeder hat was gefunden.

Sarah, und das tut mir wegen des Geburtstags doppelt leid, suchte ein Paar besondere Schuhe, die sie aber leider nicht bekam.

Nicht, dass es sie nicht gebenen hätte (der Ruf des Centers blieb gewahrt), aber leider nicht in ihrer Größe verfügbar war…

Nach Ankunft zuhause wurde uns die Abendplanung schon fast aufgezwungen. Zum Geburtstag gings zum Chinesen. Aber nicht zu irgendeinem Chinesen!

Einem All-You-Can-Eat-Chinesen!

Und ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass auch dieser Besuch eine Superlative war!

Auf acht Tischen, die vielleicht zwei mal vier Meter lang waren, und auf einer Bar, die sich durch den gesamten Raum zog, wurde alles angeboten, was China zu bieten hat.

Von Fisch, Fleisch, Geflügel, über Suppen und Eintöpfe bis hin zu einem riesigen Angebot an Nachtisch war alles vertreten, was man sich vorstellen konnte. Ich könnte noch hunderte Dinge aufzählen und hätte doch nicht alle genannt! Aber ihr könnt mir glauben, und Gott ist mein Zeuge, soetwas habe ich noch nie gesehen. Und mein Magen auch nicht!

Am besten war aber der Preis! Pro Person berappten wir gerademal 17 Dollar, also circa 13 Euro!

Es war der Hammer!

Als wir das Restaurant verließen, konnte ich nicht mehr aufrecht gehen, so voll war ich! Mir war zum Erbrechen schlecht…

Aber das war es wert!!!

Zum Abschluss kam noch eine kleine Überraschung, denn daheim wartete eine Geburtstagstorte auf Sarah, aber ihr könnt verstehen, dass keiner wirklich noch Lust auf Torte hatte.

War mehr für den nächsten Tag da…

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