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Tag 8 – Vancouver (28.08.2010)

Und täglich grüßt das Murmeltier, der gleiche Rhythmus wie die Tage zuvor auch… Wir hatten an diesem Tag den verrückten Plan, den Grouse Mountain zu Fuß zu bezwingen, da uns der Eintritt für die Gondelbahn immernoch zu teuer war.

Ich kann euch sagen, ungefähr in der Mitte der Strecke hätte ich $1000.- dafür bezahlt!

Aber egal, wir waren unterwegs! Es ging im 35 Grad Winkel die Hänge des Berges hinauf, teilweise mussten wir auf Händen und Füßen die steilen Wände erklimmen. Es war die Hölle!

Der Rekord, den Berg auf diesem Weg zu besteigen liegt bei unter einer Stunde, wir schafften es in einer Stunde und fünfundvierzig Minuten, was mich wirklich stolz gemacht hat.

Oben angekommen, komplett durchgeschwitzt und total kaputt, musste ich gestehen, dass die Aussicht, die in jedem Reiseführer angepriesen wird, wirklich gigantisch und atemberaubend ist.

Man sah über den kompletten Großraum Vancouver inklusive Hafen und Umland hinunter und das Szenario zog einen so in seinen Bann, dass man einfach nur dastehen und hinab sehen konnte!

Nach einer kleinen Stärkung auf dem Gipfel fuhren wir dann doch mit der Gondelbahn (runter kostete es nur $10.-) wieder ins Tal, und mit dem Bus bzw. dann Seabus zurück ins Hotel, wo wir uns erstmal unserer verschwitzen Sachen entledigt und uns geduscht haben.

Anschließend fuhren wir mit dem Bus zur English Bay, einem der Strandgebiet der Stadt .

Die 15 Grad des Ozeans hielten meinen Vater nicht davon ab, mal ne kleine Runde schwimmen zugehen, während wir am Strand schon vom Wind gefroren haben.

Meer macht Hunger, also sind wir in ein typisches Fischrestaurant nahe des Strands gegangen, in dem sie sehr „warme“ Speisen serviert haben. Ich konnte mich vor Komplimenten und Liebesbekenntnissen kaum retten, mir wurde sogar beim rausgehen ein Antrag gemacht. Natürlich war die Geschichte das Gesprächsthema Nummer eins des Abends! Nichts desto trotz war wes das beste Restaurant, indem wir in Vancouver waren.

Da es sich dem Abend zuneigte, liefen wir am Hafen entlang zurück zum Hotel. Vacouver hat für meine Begriffe die schönste Promenade allerHafenstädte, in denen ich bisher war!

Hinter einem ragten die Hochhäuse auf, vor einem lagen Schiffe vor Anker und im Hafenbecken landeten im Minutettakt Wasserflugzeuge oder liefen Schiffe ein. Auf der anderen Seite, also der Nordseite lagen schwere Tanker oder riesige Containerschiffe vor Anker, liefen ein oder fuhren gerade los. Ein unvergesslicher Anblick, der mich am meisten in diesem Urlaub berührt hat. Dort vergisst man die Zeit, schländert an den Schiffen vorbei und schwälgt in der Stimmung, die von diesem Ort ausgeht.

Nach Ankunft im Hotel, wie sollte es anders sein, gings zur Bar. Der Rest ist wohl klar.

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