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  • Tag 6 – Vancouver (26.08.2010)

    Früh morgens standen wir auf und gingen zum Frühstück, was aus 8 Scheiben Toast mit Marmelade bestand, sonst nix… außer natürlich Kaffee… Und einer miesgelaunten chinesischen Serviererin.

    Egal, der nächste Starbucks war nicht weit, was den Tag wieder gerettet hat.

    Heute war der Tag, an dem wir das Mietauto zurückgeben mussten, so fuhren wir also zum Vancouver International Airport, brachten das Auto weg (und haben natürlich gleich unseren Nationalpark-Pass im Auto vergessen) und fuhren mit der Metro zurück, einer komplett führerlosen Schienenbahn, die in zwei Linien die wichtigsten Stadtteile Vancouvers miteinander verbindet.

    Ich kann euch sagen, es war ein komisches Gefühl, in einer Bahn ohne Fahrer durch eine Metropole wie Vancouver zu heitzen. Willkommen in der Zukunft!

    Wieder im Hotel machten wir uns fertig für den Tag, es standen ein paar Ziele auf dem Programm!

    Der erste Anlaufpunkt war der Seabus, eine Personenfähre für ca 200 Personen, die die nördlichen und südlichen Teile Vancouvers miteinander verband. Auf der anderen Seite stiegen wir in den Bus und fuhren zu unserem eigentlichen Ziel, der Capilano Suspensionbridge. Nachdem wir zähneknirschend $30.- pro Person bezahlt haben, hab ich wer-weiss-was erwartet.

    Aber uns hat nur eine 134 Meter lange Hängebrücke erwartet, die 70 Meter über einen Bächlein hängt und von verängstigten Touristen und kreischenden Asiaten vollgestopft war. Angrenzend an die Brücke war im Preis eingeschlossen ein kleiner Hängebrückenpark, auf den ich auch locker hätte verzichten können. Wie die Ewoks in Star Wars sind wir über die Brücken und Plattformen gegangen, nach 15 Minuten war man durch und noch enttäuschter.

    Aber wir hatten ja noch ein Ziel, den nicht weit entfernten Grouse Mountain, der mit seinen guten 1200 Meter eine überwältigende Aussicht auf die Stadt, den Hafen und den Ozean bieten soll. Dort angekommen gabs den nächsten Tiefschlag, die Gondelbahn zum Gipfel lag bei $40,- pro Person. Vor Wut schäumend drehten wir auf dem Absatz um und fuhren mit einem bis an die Grenzen überfüllten Bus zurück zum Wasser und mit dem Seabus zurück nach Downtown, wo wir uns bei einem Kaffee (Starbucks) ersmal wieder beruhigten.

    Ein Ziel gabs aber noch, Chinatown!

    Mit der Metro waren es 3 Stationen, dann standen wir inmitten von gerösteten Shrimps und auf der Straße getrockneten Hühnern.

    Fasziniert durch die Vielfalt der Kräuter, Gewürze und verrückt aussehender Lebensmittel gingen wir durch die Straßen, bis zu einem Lokal, in dem wir das Abendessen (natürlich chinesisch) einnahmen.

    Da Chinatown nachts nicht gerade zu den besten Vierteln gehört, haben wir Blut und Wasser geschwitzt, bis endlich der Bus kam, der uns zurück nach Downtown gebracht hat.

    Da der Tag nicht gerade zu unseren besten zählte, versackten wir nach der Ankunft an der Hotelbar, an der wir einen supernetten, total durchknallten philippinischen Barmann kennengelernt hatten, der uns viele hilfreiche Tips und Tricks für Vancouver verraten hat.

    Knappe eineinhalb Stunden und 2 Drinks (pro Drink 0,3l ca $12.-) später gingen wir schlafen.

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